Das ca. 200 Jahre alte, im Altstadtkern von Jüterbog gelegene
Sanierungsobjekt eines Ehepaares ist ein Musterbeispiel für
komfortables und altengerechtes Wohnen auf kleinem Raum. Der Bauherr
ist durch Krankheit körperlich behindert und beabsichtigte,
sich ein Heim zu schaffen, das ihm ein selbständiges behindertengerechtes
Wohnen auch künftig ermöglichen würde.
Ursprünglich wollte er neu bauen, fand jedoch keine anforderungsgerechte
Baustelle. So entstand eine Idee, die anfangs illusorisch erschien:
ein ihm vererbtes, in die Jahre gekommenes Stadthaus behindertengerecht
umzubauen.
Nach der Zusage von Fördermitteln aus der Städtebauförderung
begann eine umfassende Sanierung des teilweise desolaten Altbaus – und
mit dem Ergebnis ist der Bauherr äußerst zufrieden. Neben
dem hohen Wohnstandard und Extras wie einem Dachwintergarten kann er
alle Vorteile innerstädtischen Lebens nutzen: kurze Wege, gute
Infrastruktur, Ebenerdigkeit und eine stabile Nachbarschaftsumgebung. |